Eine Person steht still. Schaut sich um. Weiss nicht, was sie tun soll. Zehn Sekunden vergehen. Dann meldet sich jemand – jemand, den ich vorher kaum wahrgenommen hätte. Ruhig. Klar. Er übernimmt die Führung.
Das passiert regelmässig in der Fusion Arena.
Das Verhalten, das kein Bewerbungsgespräch zeigt
Ich behaupte: 20 Minuten Virtual Reality zeigen mehr über ein Team als manches Jahresgespräch. Nicht weil VR irgendeine Magie enthält. Sondern weil eine ungewohnte Umgebung Menschen zwingt, sie selbst zu sein.
Rollen fallen weg. Titel auch. Was bleibt, ist das echte Verhalten.
Wer hilft? Wer zögert? Wer führt, wenn es niemand erwartet?
Muster, die ich immer wieder sehe
Eines der auffälligsten Muster betrifft Hilfsbereitschaft. Aus meiner Beobachtung tendieren Männer dazu, keine Hilfe anzunehmen – lieber ein Risiko eingehen, als die Hand einer Kollegin zu nehmen. Frauen hingegen bieten Unterstützung meist proaktiv an, noch bevor jemand darum bittet. Das ist keine Wertung. Aber es ist ein klares Signal darüber, wie Empathie und Unterstützungsbereitschaft in einem Team verteilt sind.
Auch Branchen unterscheiden sich deutlich. Bankteams gehen drauf los – Risikobereitschaft ist eintrainiert. HR-Teams, oft von Frauen geführt, reagieren feinfühlig und koordiniert. Handwerker sind trittsicher, auch in Höhen, die andere zögern lassen. Und IT-Teams? Die denken oft zu viel. Wer nah an der Technologie ist, fragt sich im Hintergrund, was die Engine macht – und vergisst dabei das Spiel.
Gesundheitsteams aus der Pharmaindustrie zeigen etwas anderes: eingespielte Koordination. Man merkt, dass diese Menschen gewohnt sind, in kritischen Momenten füreinander da zu sein.
Was das für Führungskräfte bedeutet
Personalverantwortliche und Teamleiter, die wirklich verstehen wollen, wie ihr Team unter Druck funktioniert, bekommen in VR Antworten – ohne dass jemand weiss, dass er beobachtet wird. Das ist der entscheidende Unterschied zu klassischen Teambuilding-Formaten.
Ein Workshop kann man vorbereiten. VR nicht.
Vom Erlebnis zur Anwendung
Die Fusion Arena bietet Virtual Reality Team Events in Zürich, Bern, St. Gallen und Basel – für Firmenanlässe, die tatsächlich etwas hinterlassen.
Wer darüber hinaus denkt – wer VR als echtes Diagnosewerkzeug oder Trainingsinstrument einsetzen will – findet bei Pandally massgeschneiderte Entwicklungen. Für ernsthafte Trainingsanwendungen, etwa im Bereich Einsatzkräfte, arbeitet das Schwesterunternehmen Refense mit Organisationen wie Polizei und Militär zusammen.
Banken gehen drauf los. IT-Teams denken zu viel. Handwerker haben keine Höhenangst. Wie ist das bei eurer Branche – seht ihr das anders?
Entdecke die Möglichkeiten auf https://www.fusionarena.ch
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Über den Autor
Ronny Tobler ist Mitgründer und CEO der Fusion Arena sowie Mitgründer von Pandally. Mit einem Hintergrund in der Technologiebranche – unter anderem bei Microsoft – hat er sich auf immersive Erlebnisse und Virtual Reality spezialisiert. Heute betreibt er VR-Entertainment-Center in Zürich, Bern, St. Gallen und Basel und entwickelt mit Pandally massgeschneiderte VR-Lösungen für Unternehmen. Als Co-CEO von Refense.com verantwortet er zudem den Vertrieb und Partnerschaften für Trainingslösungen für Polizei- und Militärbereich.